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Donnerstag, 04. Juni 2020

10.06.2017 - Übung Bezirkskrankenhaus Ansbach

Engelthal/Ansbach - Am Samstag den 10.06.2017 machte sich eine Gruppe der Feuerwehren Engelthal, Offenhausen und Reichenschwand auf ins Bezirksklinikum Mittelfranken in Ansbach. 


Auf Einladung der dortigen Werkfeuerwehr bestand vor Ort die Möglichkeit in einem verlassenen Stationsgebäude sehr realitätsnah zu üben. Anlass der Übung in Ansbach ist das Bezirksklinikum in Engelthal. Aufgrund der häufigen Einsätze dort ist es absolut notwendig sich mit den speziellen Gegebenheiten einer psychatrischen Einrichtung vertraut zu machen, und zu wissen wie hier das (feuerwehrtaktische) Vorgehen ist.

Um 07:45 Uhr ging es im Konvoi mit dem HLF10 der FW Engelthal dem MZF der FW Offenhausen sowie Privat PKW in Richtung Ansbach. Zu Beginn des interessanten und aufschlussreichen Tages wurden wir vom Leiter der Werkfeuerwehr Peter Richter, seinem Stellvertreter Bernd Blank sowie von Pfleger Manuel herzlich begrüßt. Nach einer kleinen Stärkung startete der erste Teil der Übung mit allgemeinen Zahlen und Fakten zum Klinikum in Ansbach und der Werkfeuerwehr.

Anschließend erklärte uns Manuel, ebenfalls Mitglied bei der Werkfeuerwehr und unter anderem 10 Jahre als Pfleger auf einer geschlossenen Abteilung, wie man mit fixierten Patienten im Falle einer Evakuierung umgeht. Hintergrund ist der, das im Schnitt auf einer geschlossenen Station mit ca. 40 Patienten 1-2 Patienten aus verschiedensten Gründen fixiert sind. Neben Informationen zur aktuellen rechtlichen Lage konnten wir auch an uns selbst testen wie es ist fixiert zu sein. Danach konnte das „Gelsenkirchener Evakuierungstuch“ beübt werden. Damit ist es möglich eine Person mit samt der Matratze aus dem Bett zu retten und gegebenenfalls auch über eine Treppe ins Freie zu verbringen.

Nach einer kurzen Mittagspause stand im zweiten Teil des Tages eine Einsatzübung mit zwei Löschgruppen an. Angenommen wurde ein Brand in Haus 14 mit mehreren vermissten Personen. Unter der Einsatzleitung des Offenhausener Kommandanten Bernd Wild gingen insgesamt vier Trupps unter schwerem Atemschutz in das verrauchte Gebäude vor und konnten so alle vermissten Personen retten. Nach der Abschlussbesprechung wurden wir noch zu einer gemeinsamen Brotzeit ins Florianstüberl der Werkfeuerwehr eingeladen, nach der wir gut gestärkt wieder den Nachhauseweg angetreten sind.

Ein großes Dankeschön geht an die Werkfeuerwehr des Bezirksklinkums unter Führung von Peter Richter, welche einen perfekten Tag organisiert hatten, sowie an alle Kameradinnen und Kameraden die einen freien Samstag dafür aufgebracht haben.

 

Übungsbilder

 

Bericht und Bilder: FW Reichenschwand und FW Offenhausen

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